Freitag, 14. August 2009

ACHTUNG: umzug!

durch meine heirat am vergangenen wochenende hat sich mein name geändert, also ändert sich auch die adresse dieses blogs. ab sofort residiere ich virtuell unter http://norahacker.blogspot.com. die aktuellsten infos, updates und fotos gibts nur mehr dort.

Montag, 3. August 2009

02.08.2009: stubai bikemarathon

uiuiui, das war so ziemlich das katastrophalste rennen meiner (noch nicht allzu langen) bike-laufbahn, das aber dann doch noch gut ausgegangen ist. angefangen hat es damit, daß wir am vortag bei der anreise eine kleine unfreiwillige sightseeing-tour eingebaut haben: die abzweigung auf der deutschen a8 bei rosenheim richtung innsbruck war sooo unscheinbar, daß wir uns spontan entschieden haben, einen kleinen abstecher richtung münchen zu machen. wir haben dann die gelegenheit beim schopf gepackt und sind über bad tölz (hallo, otti! :-) und den wunderschönen achensee nach tirol gefahren.

nachdem wir unser schönes quartier, das wir uns dank der unterstützung durch meinen sponsor BELFOR leisten konnten, bezogen hatten, haben wir dann abends ganz gemütlich die startnummer geholt und uns das dorfkriterium angesehen. wahnsinn, dieser federspiel - macht immer einen riiiesensatz die stufe rauf, wo alle anderen (ok, bis auf zwei oder drei weitere) außen herum fahren ... für den könnte die stufe nochmal so hoch sein, unglaublich! und das noch dazu ca. eine stunde lang, wobei jede runde ca 1min 15s dauert, also mindestens 45mal hüpfen!

früh hieß es dann am sonntag aus den federn, denn der rennstart war schon für 08:30 uhr angesetzt. ich bin das zeitige aufstehen sowieso von der arbeit gewöhnt, da ist es ja noch früher, und angesichts der hitze am späteren tag war das nur von vorteil. bis auf einen kleinen zwischenfall bei der neutralisierten startrunde ging das rennen ganz gut los, gleich mal ordentlich die berge rauf - und dann nahm das unglück seinen lauf:

was noch nicht körperlich, aber seelisch wehtat: ich habe meine kitzalpbike-trinkflasche verloren! sie war schon leer, und ich wollte sie vor der labe wegstecken - und plötzlich war sie ganz weg *schluchz* das war einfach eine schöne erinnerung, an den sieg über mich selbst ... dann wurde es wirklich schmerzhaft, ich habe mich nämlich gleich bei der ersten abfahrt in diesen verflixten geschotterten kurven ordentlich hingelegt. hab wiedermal schön mit dem ellbogen gebremst, habs diesmal aber gleichmäßiger verteilt, von der schulter, die seite runter, hüfte, oberschenkel, knie, bis zum wadl :-/ außerdem dürfte ich etwas unsanft mit dem kopf runtergeditscht sein, der hat nämlich nachher etwas gedröhnt, und über nacht hat sich ein nettes schleudertrauma entwickelt. gottseidank is nur der helm hin (glaub ich), und nicht mein kopf! darum an dieser stelle wiedermal der appell: immer brav mit helm fahren! und vielen dank an die beiden lieben mitradler, die gleich stehengeblieben sind und sich um mich gekümmert haben :-)

ich bin dann trotzdem weitergefahren, war hinterher auch gar nicht so schlecht, weil mein brennender ellbogen hat mich am zweiten berg von der glühenden sonne abgelenkt. der erste teil der strecke führte nämlich schön durch den wald und noch dazu auf der schattenseite, was sich aber nach der abfahrt ins tal schnell geändert hat. drüben fuhren wir dann schön in der sonne, keine schützenden bäume mehr ringsum, das war dann schon mühsam. die zweite abfahrt war dafür dann sehr nett, single trail im wald, super zu fahren.

wieder eine kleine federspiel-anekdote, die mir erzählt wurde: der trail führte einmal quer über ein hindernis, ein beton-wasserrohr oder ein kleiner steg, kann mich nicht mehr genau erinnern - angeblich ist der flotte hüpfer auch hier drübergesprungen, aber komplett, per bunny hop! tja, unsereins steigt halt ab, hebt das radl drüber und steigt dann wieder auf ...

abschließend, gottseidank erst auf den letzten paar hundert metern, ereilte mich dann noch der erste reifendefekt während eines rennens. ich habe keine ahnung, was wo wie passiert sein könnte, auf jeden fall hat plötzlich mein radl angefangen zu eiern, und siehe da, vorne war die luft raus. selbst wenn ich ersatzmaterial mitgehabt hätte, hätte ich nicht mehr gewechselt, weil das ziel schon in hörweite war, also hab ich das radl geschnappt und mich im laufschritt richtung ziel bewegt. wenigstens macht sich so das lauftraining endlich auch mal bezahlt :-)

das angenehme ende dieser tour de force: der dritte platz in meiner ak, mit "normalem" abstand zur zweiten, trotz unfall und panne, und das erste preisgeld meines lebens, weil ich insgesamt den vierten platz auf der medium-distanz erreicht habe. übrigens noch ein danke an die veranstalter für meinen preis, eine tolle speckjause - die haben wir auf der laaangen heimfahrt im unwetter verspeist, war äußerst lecker!

jetzt heißts nur mehr möglichst schnell fit werden für die wm in drei wochen... achja, hab ich schon erwähnt, daß ich am nächsten wochenende heiraten werde? ;-)