Sonntag, 31. August 2008
"bike the bugles" krumbach
irgendwie hatte ich mich schon die ganze woche über nicht so gut gefühlt, bin müde gewesen, und auch beim training ist nicht so das richtige gefühl aufgekommen. noch dazu wurde am freitag bei meiner zahnregulierung etwas umgestellt, sodaß ich die letzten zwei tage eigentlich fast nix gegessen habe, konnte mich nur flüssig bis sehr weich ernähren. dementsprechend niedrig waren dann meine reserven und mein energielevel insgesamt. alles in allem sind das natürlich keine guten voraussetzungen für ein rennen :-( hinsichtlich dieser schlechten ausgangsposition ist es mir eigentlich trotzdem verhältnismäßig sehr gut ergangen. da ich wußte, daß ich nicht voll fahren kann, bin ich diesmal das rennen etwas moderater angegangen (was mir sonst sehr schwer fällt) und habe es dafür aber wirklich bis ins ziel geschafft! gottseidank bin ich mit meiner flüssignahrung (gels + iso-drink) ganz gut über die runde(n) gekommen - herzlichen dank hier an meine vereinskollegin theresia, die mir mit ein paar löffeln maltodextrin in meine trinkflaschen ausgeholfen hat. bei der ersten labe war ich noch ziemlich weit hinten, was aber auch der startaufstellung (am ende des ersten startblocks, da diesmal die führenden damen der challenge-wertung nicht vorgenommen wurden - nur die herren!!!) zuzuschreiben ist. im laufe des weiteren rennens habe ich es dann aber geschafft, mich kontinuierlich vorzuarbeiten und so als 2. dame über die ziellinie zu gehen. durch die unglückliche zeitnehmung mit einzelnen startzeiten pro startblock hat es zwar leider noch eine mitstreiterin geschafft, sich mit nur 14s knapp vor mir auf den zweiten platz zu setzen, aber mit dem dritten platz kann ich in dieser situation sehr zufrieden sein.
Samstag, 16. August 2008
urlaub :-)
juhuu, endlich urlaub! da ich eigentlich seit november 2007 ohne nennenswerte unterbrechungen durchtrainiert habe (höchstens mal ein schiwochenende, paar tage regenpause oder krank), war es so richtig toll, mal eine woche ganz weg zu kommen und wirklich nix zu tun außer die seele baumeln zu lassen. und so sind gernot und ich nach dem letzten rennen schnell nach hause gedüst, haben uns kurz hingelegt und sind um 3 uhr früh richtung süden gestartet. unsere reise hat uns nach genua, san remo, monte carlo, nizza und am rückweg noch nach riomaggiore (cinque terre) und jesolo geführt. fotos gibts hier.
Samstag, 9. August 2008
pruggern / gröbminger land
ähnlich wie bei der salzkammergut trophy hat es die ganze nacht durch bis kurz vorm rennen geregnet, dann aber gottseidank rechtzeitig aufgehört, sodaß wir - zumindest von oben - trocken fahren konnten. allerdings hatte der regen die erste lange abfahrt im wald in eine einzige schlammpiste verwandelt - war aber lustig, am radl da hinunterzurutschen :) insgesamt ist es mir bei dem rennen erstaunlich gut gegangen, obwohl ich die zwei wochen zuvor ziemlich moderat trainiert und daher kein allzu starkes gefühl in den beinen hatte, das war schon komisch. aber ich bin diesmal sehr zufrieden mit mir: konditionell hat alles gepaßt, bin diesmal nur 4min hinter der zweitplatzierten gewesen, technisch ist auch alles gut gegangen, sogar ohne sturz ;) nur hab ich diesmal am ersten berg starke muskelschmerzen in den armen bekommen - keine ahnung, woher, nie gehabt, und sie waren dann auch weg und sind nicht mehr gekommen...!?
der dritte platz freut mich natürlich sehr, und der geschenkkorb mit den vielen tollen freßchen drin hat sich bei meinem anschließenden urlaub auch als sehr praktisch erwiesen :)
Samstag, 12. Juli 2008
salzkammergut trophy
leider hat diesmal beim rennen nichts so funktioniert, wie es sollte :( zuerst einmal hat es geschüttet, als wir nach bad goisern gekommen sind, gottseidank hat der regen aber rechtzeitig zum rennen aufgehört, sodaß wir bei strahlendem sonnenschein und angenehmen 25 grad fahren konnten. ich bin überraschend gut gestartet, am ersten berg immer direkt hinter einer starken mitstreiterin gefahren, aber oben angekommen war dann meine trinkflasche leer und das unglück nahm seinen lauf. obwohl mir vor dem start gesagt wurde, es gäbe trinkflaschen bei den labestationen, war das bei der ersten nicht der fall. so bin ich also komplett trocken den ersten berg runter und den zweiten wieder hinaufgefahren. zwischendurch habe ich netterweise von einem lieben radlkollegen ein paar schlucke aus seiner flasche bekommen, aber das waren leider auch nur tropfen auf den heißen stein. so gut es mir beim ersten anstieg gegangen ist, so schlecht war der zweite - bin nur mehr raufgezuckelt. der versuchung, meine trinkflasche an einem der kleinen bächlein neben der strecke aufzufüllen, konnte ich gottseidank widerstehen - das wäre vermutlich nicht so schlau gewesen, aber es war sooo verlockend! oben gabs dann glaub ich auch flaschen, aber vor allem große krüge zum auffüllen der eigenen trinkflasche, was ich ausgenützt habe. leider ist mir mein kostbares naß nach einem kräftigen zug ein paar kurven später abhanden gekommen, sodaß ich dann bis zur ziellinie "trocken" weitergefahren bin.
sturztechnisch ist soweit alles ganz gut gegangen, ich hatte zwar zwei kleine ausrutscher auf den gatschigen, steinigen waldabfahrten, hab aber alles mit einem bein bzw. mit meinen "eingebauten protektoren" *g* abgefangen. meine beiden ellbogen haben aber wenigstens nicht erneut gelitten! achja, im letzten streckenteil entlang der traun wurde mir noch ein geländer (bei den drei stufen) zum verhängnis - gottseidank hat ein schlauer mensch beim abstecken der strecke an einen fangzaun gedacht, sonst wär ich baden gegangen anstatt weich zu landen *hihi*
insgesamt war ich im vergleich zum vorjahr rund 7min schneller, auch der abstand zur schnellsten dame hat sich um 1min45s verringert. vom ergebnis her hab ich mich zwar in die gegenrichtung entwickelt, bin in meiner altersklasse 5. geworden und insgesamt 11. dame im vergleich zu 3. ak1 / 4. gesamt im jahr 2007, aber es waren auch sowohl in der ak als auch insgesamt wesentlich mehr fahrerinnen am start!
Sonntag, 22. Juni 2008
granitmarathon kleinzell
entgegen meinen befürchtungen ist es mir bei diesem rennen ("die hölle des nordens") ganz gut gegangen. ich konnte - trotz widriger bedingungen - den 4. platz (sowohl in meiner ak als auch damen small gesamt) erreichen! langsam beginnt nämlich auch bei mir schon der kalk zu rieseln: ich hatte meine trinkflaschen inkl. iso-pulver zu hause vergessen! gottseidank war einer der mitarbeiter beim rennen so nett, mir eine flasche zu organisieren und so auszuhelfen - danke!!! ich werde wohl eine packliste zum abhaken schreiben müssen, weil irgendwie bleibt immer etwas zu hause ... :-/
die strecke hab ich super gefunden, vor allem den coupierten teil entlang der mühl! die passage im steinbruch, die in der zeitung als "backofen" beschrieben wurde, war hingegen erfreulich kurz, aber nichtsdestotrotz verdammt heiß! dennoch ist mein abstand zur ersten dame bei diesem rennen bei nur 9min27s geblieben sowie lediglich 1min10s abstand zur drittplatzierten, das ist ganz erfreulich. übrigens wude zwei tage vor dem bewerb endlich eine zwischenwertung der mountainbike challenge-serie veröffentlicht. mein dortiger dritter platz hat mir einen "vortritt" im startfeld verschafft, das war natürlich auch unheimlich aufbauend ;-)
insgesamt war das rennen toll organisiert, es gab genügend parkplätze ohne stundenlangen anmarsch zum "ort des geschehns", und vor allem die labestationen waren spitze! bei der gnadenlosen hitze war vor allem der dusch-service (per gartenschlauch) eine klasse abkühlung :-) trotzdem bin ich heute noch etwas schlapp, vor allem, weil es auch heute wieder eine affenhitze hatte... jetzt gerade sitz ich mit dem laptop am balkon und hör dem gewitter und dem regen am balkonglasdach zu und genieße den wind, der die temperatur endlich erträglich macht...
Sonntag, 1. Juni 2008
grimming marathon
das unglück nahm bereits gestern abend seinen anfang: ich hab mir bei der zubereitung des abendessens ordentlich in den daumen geschnitten, gottseidank aber war meine schalt-fähigkeit heute nicht beeinträchtigt. weiters sind wir heute vormittag doch etwas knapp zum rennen hingekommen, sodaß ich nur kurz einfahren konnte und mich dann trotzdem schon seeehr weit hinten anstellen mußte, war aber auch noch keine tragödie. das rennen ist soweit ganz gut gelaufen, bis zur abfahrt nach teilung der distanzen: da kam dann eine bösartige, sehr grob geschotterte, verwaschene forststraße (wie übrigens fast alle bergab-stücke heuer!), die mich dann viel näher bei sich haben wollte, als mir eigentlich lieb war. auf gut deutsch, ich bin gestürzt :-( natürlich, wenn ich was mache, dann so richtig - full commitment, wie es so schön auf neudeutsch heißt. soll heißen, ich hab mir das knie aufgeschürft, ebenso den halben unterarm inkl. ellbogen sowie die schulter, wobei diese auch ansich wehtut, hoffentlich nur geprellt und nicht blöd gezerrt oder so. hat natürlich gleich ordentlich gebrannt, aber war ja gottseidank nur mehr circa 20min zu fahren. wenigstens bin ich diesmal auf die rechte seite gestürzt, sodaß nicht zu meinen ganzen narben auf der ansonsten bevorzugten linken seite noch mehr dazukommen. ganz liebes danke an dieser stelle an die zwei blau-weißen radler, die mich kurz danach ein stück begleitet und aufgemuntert haben, das war sehr nett :-)
mit meiner rennperformance ansich bin ich aber ganz zufrieden, auch wenns nach dem sturz schon ziemlich schwer für mich war. ich konnte meine vorjahreszeit aber um circa 4min verbessern, obwohl heuer die strecke geändert wurde und um 4km länger war. da schmerzt der vierte platz dann auch nicht so sehr, vor allem, wenn die stockerlplätze von starken damen besetzt wurden.
Sonntag, 18. Mai 2008
bad großpertholz
ich bin ja noch nicht so viele rennen gefahren in meiner laufbahn, aber die hatten alle eines gemeinsam: schönes wetter. gestern hat diese glückssträhne abrupt geendet - das rennen in bad großpertholz war eine riiiesige schlammschlacht! zuerst sah es noch so aus, als ob das wetter halten würde, aber ca. eine halbe stunde nach dem start öffnete der himmel seine schleusen und bescherte uns effektive abkühlung. diese war allerdings auch bitter nötig, denn die knackigen anstiege (max. 25%!) wurden durch den gatschigen, rutschigen untergrund nicht gerade einfacher zu fahren. ein highlight waren, ungeachtet des mistwetters, die super trails bergab! im gegensatz zu den forststraßen in st. veit vor zwei wochen waren die anspruchsvollen (wander)wegerl durch den wald eine tolle abwechslung. für mich persönlich ist das rennen zu schnell losgegangen, ich hab mich einfach von den anderen mitreißen lassen und bin den ersten anstieg mit raufgezogen. das hat mir zwar die schnellste startzeit von allen damen auf der small-strecke beschert, allerdings gleich mal viel kraft für das restliche rennen genommen. naja, wieder etwas gelernt...
den organisatoren gebührt an dieser stelle übrigens ein großes lob: ich muß sagen, das war ein echt tolles rennen! zwar war für mich der start mitten in der pampa, weit ab vom publikum, etwas befremdend, aber ich verstehe, warum er so durchgeführt wurde. ansonsten hatten wir eine super strecke mit etwas von allem, tolle verpflegung (sogar mit powerbar-flaschen!) und ausführlichste streckenbeschilderung (geradeaus! geradeaus! *g*). thumbs up! :)
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